Programmieren im technischen Gestalten

PGLU - Wenn digitales dingfest wird

Computerprogramme sind meistens eng mit einer Maschine oder Apparatur verknüpft. Gerade in diesem Wechselspiel zwischen Software und Maschine wird klar, wie sich diese beiden Aspekte der Technik gegenseitig intelligenter machen können. Hightech eben!
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Technik die Emotionen weckt

Am Ende einer erfolgreichen Auseinandersetzung mit Technik steht oft ein Produkt. Eine Lernumgebung, welche eine solche Reise ins Unbekannte ermöglicht, weckt Lust auf neues. So wird die PGLU vor allem durch starke Schülerideen zu dem was sie ist: Ein Abbild unserer von Technologie durchwirkten Innovationsgesellschaft..

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Programmieren ist Teamwork

Erfolgreiches Lernen gelingt am besten in Teams. Der Gedanke der Vernetzung ist wichtiger, als das Erlernen einer Programmiersprache, denn es sind offene und universale Konzepte, welche ein vertieftes Verständnis von Digitalisierung ermöglichen!
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Was ist PGLU konkret?

Die PGLU besteht aus einer einfachen Prozessorplatine mit mehreren Ein- und Ausgängen sowie einer App. Mit einer simplen grafischen Programmiersprache kann die Platine Programmiert werden ohne dass es möglich ist Fehler zu machen.

An den Ein- und Ausgängen der PGLU-Platine können Motoren, Leuchten, Schalter, Regler, Fühler und vieles mehr angeschlossen werden.
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Welche Vorkenntnisse brauche ich?

Wer mit der PGLU arbeiten möchte, sollte mit der Bedienung einer Computermaus oder eines Touch-Tablets vertraut sein und Dateien laden und speichern können.

Alle weiteren Skills können schnell auf dieser Webseite erlernt werden.
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Für wen ist PGLU?

Die PGLU wurde von Lehrpersonen des Fachs Technisches Gestalten (Werken) im ständigen Wechselspiel mit Praxistests in Schulklassen entwickelt und für die Anwendung an der Volksschule von der 6. bis zur 9. Klasse in allen MINT-Fächern optimiert.

Die PGLU-Programmiersprache ist generisch aufgebaut und kompatibel zur Arduino-Welt. Deshalb sind auch weiterführende Anwendungen an Gymnasien oder Fachhochschulen möglich.
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Computational thinking und Kompetenzen der Lehrplans

Bei PGLU-Projekten ist die Informatik nie alleiniger Hauptzweck eines Vorhabens. Obwohl diese regelmässig in Erscheinung tritt, steht im Zentrum immer ein Produkt, welches nur mit handwerklichem Einsatz realisiert werden kann.

Fähigkeiten, welche mit der PGLU erlernt werden können:

  • Beschreiben und differenzieren von mehrschichtigen Problemstellungen
  • Eingrenzen und benennen von Aufgaben und Vorgängen
  • Erkennen von Abhängigkeiten bei Vorgängen
  • Planen und Arbeiten mit Zeitachsen
  • Anwenden von Lösungsmustern auf ähnliche Problemstellungen
  • Anwendung von Mathematischen Funktionen
  • Delegation von Vorgängen an eine Maschine
  • Planen und Herstellen von Maschinen und Automaten
  • ...

Der Begriff Computational thinking fasst diese Fähigkeiten zusammen. Eine Detaillierte Gegenüberstellung von PGLU-Aufgaben und Zielen des Lehrplans 21 zeigt, wie vernetzt Technikbildung verstanden werden kann.

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Wer macht PGLU? 

Die PGLU ist eine Initiative zur Nachwuchsförderung im Bereich Technik und Gestaltung von Lehrpersonen für Technisches Gestalten.

Projektinitiant ist Rolf Beck aus Wettingen, Aargau mit Unterstützung durch folgende Institutionen und Firmen:

E=Entwicklung
B=Betrieb
C=Coaching

Die ganze PGLU-Story finden sie unter facebook.com/www.pglu.ch

Kontakt

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